Leider sind Porzellanpuppen in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen ,was ich eigentlich sehr bedauerlich finde. Porzellan ist für mich eines der schönsten und ältesten Materialien aus dem Puppen hergestellt wurden.  Deshalb habe ich Anfang der 90er Jahre damit angefangen Porzellanreproduktionen herzustellen . Da ich Autodidakt bin, war der Anfang nicht so einfach, viel lesen, viel testen und probieren.  So eine Porzellanpuppe darf nicht mit einer serienmäßig gefertigten Puppen verglichen werden, denn in jeder Reproduktion ist ein wenig Herz von der Künstlerin die die Puppe entworfen hat und der Puppenmacherin die die Puppe herstellt, und das macht dann die fertige Puppe so einzigartig.

Vor mehr als 100 Jahren gingen Puppen aus Bisquit–Porzellan, die in Deutschland hergestellt wurden, in die ganze Welt. Diese antiken Puppen, von bekannten Puppen-Macher aus dieser Zeit, sind noch Heute begehrte Sammelobjekte für Puppenliebhaber in aller Welt. Das Unternehmen Kestner stellte bereits 1836 Puppen mit Porzellanköpfen her, wo die Puppe „Hilda“ zu den wohl bekanntesten gehört. Diese Puppen gehören in die Kategorie „Antiquitäten“ und sind meistens unerschwingliche Sammlerstücke, die für viele Puppenliebhaber nur in Museen zu bewundern waren.

Ende der 80er Jahre wurde die hohe Kunst des Puppen-Machen aus Porzellan, auch in Deutschland wieder entdeckt. Formen aus Gibs, aus denen man dann Reproduktionen anfertigen konnte, wurden von Firmen, wie z.B. der Firma Wanke aus Limburg angeboten.

IFormen für Porzellanpuppenm Angebot waren Gießformen für Kestner, Heubach, Steiner, BRU, Simon & Halbig und alles was das Puppenherz begehrt.

Auch waren Porzellan-Gießformen von Künstlerpuppen von aktuellen Puppenmachern wie z.B. Elin Lindtner, Edeltraud Guillerey-Maier oder Hildegard Günzel im Angebot.

Eine Puppe besteht je nach Modell aus einer Kopfform, eine Gießform für die Schulterplatte, eine Gießform für Arme, b.z.w. Hände und natürlich auch eine Gießform für Beine.

Damit die Puppenformen lange gebraucht werden können, müssen diese äußerst vorsichtig behandelt werden.